UNSERE GESCHICHTE
Die Geschichte der Exoskelett-Uhren: Die Architektur der Zeit, enthüllt.
Der Anbruch einer neuen Struktur
Exoskeleton Watches wurde in Paris gegründet und entstand aus der Vision dreier Ingenieure und Designer, die ein radikales Ziel verfolgten: die Uhr nicht als bloßes Zeitmessgerät, sondern als Miniaturarchitektur neu zu erfinden. Ihr Credo? Wenn das Uhrwerk die Seele ist, dann muss das Gehäuse ihr sichtbares, essentielles und strukturell ehrliches Skelett sein.
Von den ersten Skizzen an war jede Uhr darauf ausgelegt, Konventionen zu trotzen und die innere Komplexität offenzulegen, wo andere sie verbergen. In Besançon, dem Zentrum französischer Technikkompetenz, werden diese architektonischen Visionen mit uhrmacherischer Präzision zum Leben erweckt.
„Wir wollten keine weitere klassische Uhr kreieren. Wir wollten die Zeit formen und die rohe Schönheit ihrer Mechanik offenbaren.“ – Alex Renard, Mitbegründer von Exoskeleton Watches.
Eine Offenbarung, geboren aus Stahl und Glas
Die Idee für Exoskeleton entstand nicht in einer traditionellen Uhrmacherwerkstatt, sondern an einer Architekturschule. Für Léa Moreau, damals Studentin, war der Vergleich zwischen den tragenden Strukturen von Wolkenkratzern und dem Gehäuse eines mechanischen Uhrwerks eine Offenbarung.
„Ich betrachtete die freiliegenden Stahlträger des Centre Pompidou. In dieser strukturellen Transparenz lag eine Schönheit, eine Wahrheit. Warum sollte eine Uhr, ein Objekt höchster Präzision, ihr eigenes Genie verbergen?“ – Léa Moreau.
Diese Frage war der Auslöser. Gemeinsam mit Alex und Thomas war das Ziel klar: eine Marke zu schaffen, bei der das Design von der Funktion bestimmt wird und bei der das Exoskelett nicht nur eine Hülle, sondern ein eigenständiges, tragendes und ästhetisches Element ist. Der Name lag auf der Hand: Exoskeleton – die äußere Architektur, die das Innere schützt und offenbart.
Die Herausforderungen struktureller Innovationen
Der Weg zur Verwirklichung dieser Vision stellte eine technische Herausforderung dar. Traditionelle Hersteller waren von diesen unkonventionellen Entwürfen, bei denen die Grenze zwischen Innen und Außen verschwamm, verblüfft.
„Man sagte uns, es sei zu radikal, zu fragil, zu ‚keine richtige Uhr‘. Jede Ablehnung war für uns der Beweis, dass wir einen einzigartigen Weg beschritten.“ – Thomas Valois.
Mit begrenzten Mitteln vertiefte sich das Trio in 3D-Modellierung, Belastungstests und die Beschaffung technischer Materialien. Sie investierten ihr gesamtes Kapital in die Forschung nach einer Legierung, die fest genug war, um daraus feine Rippen zu fertigen, und gleichzeitig leicht und elegant.
Das entscheidende Bündnis mit Besançon
Der Durchbruch gelang durch ein Treffen mit einer auf Komponenten für die Luft- und Raumfahrt spezialisierten Präzisionswerkstatt in Besançon. Fasziniert von der technischen Herausforderung, erklärten sich die Ingenieure zur Zusammenarbeit bereit.
„Sie sahen keine Uhren, sondern Mikrochassis. Das war die gemeinsame Sprache, die wir brauchten.“ – Alex Renard.
Durch diese Partnerschaft wurden kühne Konzepte in die Realität umgesetzt. Ihr erster Prototyp, das Exoskelett Skeleton King, war geboren: eine Bewegung, die in einem komplexen Netzwerk aus Titansäulen und -brücken schwebt, wobei jede sichtbare Komponente eine strukturelle Rolle spielt.
Rückkehr zu den Ursprüngen: Architektur als Schaufenster
Im Jahr 2024 kehrt Exoskeleton Watches in die Welt des Designs zurück und präsentiert seine Kollektion an einem ikonischen Ort zeitgenössischer Pariser Architektur. Es handelt sich nicht länger um eine Idee auf einer Skizze, sondern um ein fertiges Objekt, das dort ausgestellt wird, wo der Geist struktureller Innovation wohnt.
„Wir kehren zu unserer ursprünglichen Inspirationsquelle zurück: der Architektur. Doch heute sind wir nicht länger nur Beobachter. Wir sind ihre Erbauer. In unserem Maßstab.“ – Léa Moreau.
Exoskelett-Uhren. Die Kunst, das Wesentliche sichtbar zu machen.



